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Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie

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Über den Arbeitgeber

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Die Forschung des Max-Planck-Instituts (MPI) für biophysikalische Chemie umfasst ein breites Spektrum wissenschaftlicher Fragestellungen. Im Zentrum des Interesses steht, wie Zellen, Organellen und Biomoleküle ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen. Ultrahochauflösende Mikroskopie, Nanotechnologie, Kernspinresonanz-Spektroskopie, Massenspektrometrie und Computersimulationen werden eingesetzt, um immer weiter in den Nanokosmos lebender Zellen vorzudringen. So wird erforscht, wie Spleißosomen die genetische Information richtig konfigurieren, wie Ribosomen Proteine synthetisieren, wie Nervenzellen über Synapsen miteinander kommunizieren, wie die zelluläre Logistik gesteuert wird oder wie Proteinaggregate Zellen schädigen. Zur Erforschung des zellulären Kosmos gesellt sich die Forschung auf Organismus-Ebene. Wissenschaftler am Institut untersuchen, wie Lebewesen sich entwickeln, wie ihr Schlaf-Wach-Rhythmus gesteuert wird, wie organspezifische Stammzellen entstehen und wie es aufgrund genetischer Fehlregulationen zu Dickleibigkeit und Stoffwechselkrankheiten kommt.

Gleichzeitig versteht sich das MPI für biophysikalische Chemie als Keimzelle der Entwicklung neuartiger Mess- und Analysemethoden, welche einen geschärften Blick auf Lebensprozesse der Zelle gestatten. Erfolgreiche Beispiele sind die Fernfeldmikroskopie auf der Nanometerskala, die Kernspintomographie und Kernspinresonanzspektroskopie, die optische Spektroskopie sowie atomistische Computersimulationen.

Dabei verfolgt das Institut einen stark interdisziplinären Ansatz. Die elf wissenschaftlichen Abteilungen und 30 unabhängigen Forschungsgruppen ergänzen sich hinsichtlich ihrer Methodik und Ausrichtung und kooperieren intensiv miteinander, mit den anderen Göttinger Instituten, mit der Universität Göttingen sowie mit Kollegen im In- und Ausland. Ein besonderes Anliegen des Instituts ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, was sich auch in der großen Zahl von unabhängigen Forschungsgruppen zeigt. Nicht zuletzt ist dem Institut die unabhängige Forschungsstelle Biomedizinische NMR Forschungs GmbH (Leiter Jens Frahm) angegliedert.

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